
Die erste Veranstaltung ist die deutschsprachige Konferenz „Bildung im Zeitalter der KI“. Dort diskutieren Lehrkräfte, Pädagogen, Professoren und Fachleute darüber, wie KI Schulen und Universitäten verändert, welche Chancen sie eröffnet und welche Risiken sie mit sich bringt.
Die zweite ist die internationale Digital Humanism Conference 2026, organisiert von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Sie widmet sich einer der wichtigsten Fragen unserer Zeit: Wie können wir Technologie voranbringen, ohne unsere menschlichen Werte, unsere Entscheidungsfreiheit und unsere Fähigkeit zum selbstständigen Denken zu verlieren?
Mich fasziniert nicht nur die Technologie selbst, sondern auch, wie verschiedene Länder und Kulturen über sie nachdenken. Was machen die Österreicher schon heute besser als andere? Welche Fragen stellen sie sich? Wo gehen sie voran, und wo suchen sie noch nach Antworten?
Die Woche verspricht neue Begegnungen, inspirierende Vorträge, lebhafte Diskussionen und hoffentlich einige tiefgehende Erkenntnisse.
Für mich ging es bei künstlicher Intelligenz nie allein um Technik. In erster Linie geht es um Menschen. Darum, wie wir KI nutzen können, um menschliche Genialität zu verstärken, statt sie zu ersetzen. Darum, wie wir unsere Urheberschaft, unsere Handlungsmacht und unsere Fähigkeit bewahren, die Quelle unserer eigenen Gedanken, Entscheidungen und unseres Sinns zu bleiben — in einer Welt, in der Maschinen immer mehr Aufgaben übernehmen können.
Die interessantesten Beobachtungen, Gedanken und Entdeckungen werde ich im Laufe der Woche teilen.
Was meinen Sie: Wird künstliche Intelligenz die Menschen in den nächsten Jahren vor allem stärken, oder wird sie uns nach und nach unselbstständiger machen?
📱 Mykola Latansky. Abonnieren!
Ursprünglich veröffentlicht am 23. Juni 2026. Veranstaltungsdaten und Ankündigungen entsprechen der ursprünglichen Veröffentlichung.